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Freitag, den 30. März 2007 um 22:53 Uhr |
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Die thailändische Kultur hat eine jahrhundertelange Tradition, die
sich jedoch durchaus neuen Anforderungen und Gegebenheiten anpassen
kann. Sie ist geprägt vom Buddhismus,
der als quasi Staatsreligion als verbindendes Element fast aller Thais
dient. Um die Alltagskultur zu verstehen, ist es wichtig den synkretistischen Charakter thailändischer Religiosität zu beachten, insbesondere die große Bedeutung des Animismus.
Die Achtung vor dem Älteren, aber auch der Respekt vor dem
Höhergestellten sind Kennzeichen des gesellschaftlichen Umgangs. Sie
äußern sich unter anderem im Wai, dem traditionellen Gruß der
Thais untereinander. Dazu werden beide Handinnenflächen
aneinandergelegt und in unterschiedlicher Höhe vor das Gesicht oder die
Brust gehalten. Dies erfolgt je nach dem sozialen Status der
Beteiligten. Der niedriger Gestellte beginnt den Wai, wobei die Fingerspitzen ungefähr an der Nasenspitze liegen. Zugleich wird der Kopf geneigt, so dass beim beginnenden Wai oft kein Blickkontakt besteht. Der höher Gestellte wird den Wai
erwidern, indem er die Fingerspitzen auf Brust- oder Kinnhöhe hält.
Dies ist begleitet von einem freundlichen bis huldvollen Lächeln. Der
„höher Gestellte“ kann z. B. aus einer sozial bessergestellten Familie
kommen, eine Amtsperson sein, oder unter sozial Gleichgestellten der
Ältere. Mönche begrüßen mit dem Wai nur höher gestellte Mönche oder
Buddhastatuen und erwidern den Wai von Laien nicht. Der Wai wird auch als Geste des Dankes verwendet. Heute ist es üblich, dass die Crew ihre Fluggäste mit dem Wai
begrüßt und Kassierer sowie Verkäufer in Geschäften ihre Kundschaft
nach Beendigung des Einkaufs so verabschieden, wobei in diesem Falle
der Wai allenfalls mit einem Lächeln oder einem verbalen Gruß erwidert
wird. Diese neuere Sitte wird von einigen einheimischen und
ausländischen Beobachtern als Kommerzialisierung thailändischer Kultur
kritisiert. Wenn ein Tourist als Kunde ein Geschäft oder als Gast ein
Restaurant betritt und das womöglich jüngere Personal als erster mit
einem beflissenen „Wai“ bis an die Stirn begrüßt, um zu zeigen wie gut
er sich einpasst, ist dies ziemlich peinlich, macht er doch gleich drei
Fehler auf einmal.
In der Nordost-Region lebt das kulturelle Erbe der laotischstämmigen Bevölkerung u. a. in der typischen Mor-Lam-Musik und in ihrer Webkunst fort. Der Norden gehörte zur Lan Na-Kultur
und unterscheidet sich vom Rest des Landes auch heute noch durch einen
anderen Menschenschlag, eigene Sitten, besondere Speisen und
unterschiedliche Sprache.
Quelle: Wikipedia
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Panitan: 4dissolution, we have 3 conditions. 1 econ must be better. 2. everyone can campaign throughout country 3. amend constitution first.
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