(29.12.2008) UPDATE 2 Bereits gestern hatten die Führer und Redner der UDD (United Front for Democracy
against Dictatorship) darauf hingewiesen, dass man die Forderung an
Premierminister Abhisit Vejjajiva stelle, das Parlament aufzulösen. Und um
diesem Verlangen Nachdruck zu verleihen, und um zu zeigen, wie viele Menschen
hinter dieser Forderung stehen, wollte man vor das Parlament ziehen, und dort
demonstrieren. Es wäre nicht beabsichtigt, das Parlament zu blockieren. Aber aus
Sicherheitsgründen für die Demonstranten könnte man nicht zulassen, dass die
Abgeordneten mit Autos durch die Menge fahren.
Schon dieser Ansatz ist ein anderer, als ihn die People's Alliance for Democracy
(PAD) gewählt hatte, die ultimativ den Rücktritt des jeweiligen Premierminister
verlangte, die militante Aktionen ankündigte und durchsetzte, und dabei weder
von Blockaden, dem Abschneiden von Versorgungsleitungen, noch dem Erstürmen von
öffentlichen Gebäuden zurück schreckte. Und die eine Veränderung der politischen
Landschaft, mit dem Ziel eine Art Ständeparlament zu errichten, forderte.
Die UDD versucht ganz offensichtlich, diesen Unterschied zu pflegen und
herauszuarbeiten. Es ist auch ihre einzige Chance. Denn die Duldung der
Sicherheitskräfte, die die PAD genoss, für die erst im nächsten Jahr Anzeigen
vorgesehen sind, darf die UDD nicht erwarten. Die Verfahren gegen versprengten
Chaoten, die mit ihrem eigenen Körper und Pflastersteinen Autos beschädigten und
Menschen verletzten, am Tag der Wahl von Premierminister Abhisit, wurden bereits
eröffnet. Und die Taten dieser Krawallmacher, die sich außerhalb des Einflusses
der UDD befanden werden seitdem als Beweis herangeführt, dass die UDD ein
gewalttätiger Mob wäre.
Am Sonntag konnten ca. 50.000 Menschen schon einmal den Beweis antreten, dass
dem nicht so ist. Auch bei ihrem Marsch von Sanam Luang zum Parlament
beseitigten Sie die Straßensperren der Polizei nicht mit Gewalt, sondern durch
Verhandlungen. Es wäre für die Massen der Demonstranten ein Leichtes gewesen,
die die wenigen Polizisten, die keine ernsthafte Behinderung darstellten,
einfach beiseite zu drängen. Trotzdem wartete man geduldig, bis endlich durch
die Polizei grünes Licht für den Weitermarsch gegeben wurde.
Als Gegenleistung soll von den Organisatoren zugesichert worden sein, dass es zu
keinem Sturm auf das Parlament kommen werde, und auch nicht zu einem Versuch,
das Parlament von der Außenwelt oder Versorgung, abzuschneiden.
Der Morgen
Als unsere Korrespondenten gegen 08:00 Uhr in der Nähe des Parlamentes
ankamen, suchten sie zunächst die Reiterstatue von Rama V auf, um sich zu
vergewissern, dass die Damenbinden bzw. Tampons noch an ihrem Platz waren, wo
sie von Sondhi L. gesetzt wurden, um die bösen Khmergeister abzuhalten. Leider
konnten wir keine Reste dieser Zeremonie mehr sehen.
Die Straßen vor dem Parlament wirkten noch ziemlich ruhig. Aber das Wichtigste
für einen Thailänder, war natürlich bereits vor Ort. Genügend fliegende Händler,
die den passenden Outfit, diesmal in Rot, für das Ereignis des Tages, bereit
hielten.
Man sah nur ganz vereinzelt einen einsamen Verkehrspolizisten. Ansonsten wurde
der Verkehr von Rothemden bzw. Schwarzjacken, vermutlich Rothemden in Nachahmung
der PAD-Wachen, geregelt. Hier sahen wir auch die einzigen drei oder vier kurzen
Schlagstöcke der "Ordnungskräfte".
Und wieder waren deutlich mehr weibliche Demonstranten zu beobachten. Wobei, wie
üblich, die meisten neben der Demon noch dauertelefonierten.
Die Bangkokpost meldete dann, warum die UDD fordert, dass der Premierminister
Abhisit zu Fuß durch die Demonstranten gehen sollte:
"Mr. Abhisit konnte zwischen den Demonstranten der People's Alliance for
Democracy (PAD) hindurch gehen und das Parlament ohne Probleme betreten. Nun
versammeln sich die rot gekleideten Demonstranten, und das ohne Waffen, und
sie erklären keine Unruhe verursachen zu wollen. Wenn der Premierminister
durch die gelb gekleidete Menge gehen konnte, dann kann er auch durch die in
Rot gehen," sagte Mr. Nattawut.
Die UDD Anführer versicherten, dass der Premierminister und die Abgeordneten
sicher in das Parlament gehen könnten, und dass die Verursacher von
Zwischenfällen zur Verantwortung gezogen würden, sollte es zu solchen
kommen.
Nun, während die Abgeordneten der alten Regierung Spießruten laufen gewohnt
waren, müssen die Damen und Herren der Democrat Party vielleicht erst das
Umgehen mit Demonstranten, die nicht unbedingt freundlich gesinnt sind, lernen
müssen. Es ist daher verständlich, wenn sie Sicherheitsbedenken haben. Aber ist
es wirklich unmöglich, Gruppen von Abgeordneten mit 5000 Polizisten sicher durch
die Demonstranten zu eskortieren?
09:00 Uhr.
An mehreren Stellen um das Parlament sind LKWs aufgestellt, die die Straßen mit
Reden und Musik beschallen. Vor den beiden Eingängen des Parlaments sind Bühnen,
auf denen die Honoratioren abwechselnd mit Musik, feurige Reden halten, die die
Mengen zu belustigen scheinen. Die Zuschauer gehen von den Klatschfüßen immer
mehr zu Klatschherzen über. Was aber keinen Einfluss auf die Lautstärke hat.
Die Bühne vor dem Haupteingang ist größer und mit einem "Galgen" versehen, auf
dem ein Kameramann über die Menge geschwenkt wird. Wir gehen weiter zum
Nebeneingang und hören dort Jakrapob reden. Im Prinzip die gleichen Forderungen
wie am Vortag. Und, im Gegensatz zu anderen Rednern, immer noch erstaunlich gut
bei Stimme. Während die Stimme anderer Redner rau und kurz vor dem Versagen zu
stehen scheint.
Gegen 09:45 Uhr beendet Jakrapob Penkair seine Rede und wird sofort von
ausländischen Journalisten umlagert, die ein Interview mit ihm führen wollen.
Wir denken, dass wir dieses bald in den einschlägigen Zeitungen lesen können,
und konzentrieren uns auf die einfachen Menschen.
Die Meinungen der einfachen "Red Shirts"
Was auffiel war, dass niemand seinen Namen angeben wollte. Alle haben Angst,
dass ihnen die Aussagen Schwierigkeiten machen könnten. Auf die Frage, warum sie
keine Angst vor Fotos hätten, sagten sie, Fotos würden nicht reden. Einer
erklärte, dass man nach Gesichtern im Internet schlechter recherchieren könne.
Andere gaben zu, dass es ihnen auch nicht sehr angenehm ist fotografiert zu
werden, dass sie aber wüssten, dass sie das akzeptieren müssten.
Wir nennen unsere Interviewpartner einfach Nummer 1 bis 19 und fangen mit Nummer
1 an. Die junge Frau gab an, 49 Jahre alt zu sein und aus Bangkok zu kommen. Als
Grund für ihre Teilnahme sagte sie, dass sie den Premierminister aus dem Amt
haben wolle, weil er unfair dahin gekommen wäre. Auf die Frage, ob sie Geld für
ihre Teilnahme bekommen hätte, eine Frage die wir allen stellten, erhielten wir
immer ein entrüstetes bis belustigtes NEIN. Dabei sitzen einige in der glühenden Sonne unter Regenschirmen und ertragen die Hitze des Tages, der sich sonst ein Thai nur sehr ungern aussetzt.
Nummer zwei, ein 49-jähriger Mann aus Nonthaburi, wollte, dass der
Premierminister zurücktritt. Ebenso wie Nr. 3 aus Ayudhtaya, eine junge Frau,
die 35 Jahre alt war.
Überhaupt sah man sehr viele Frauen. Auf die Fragen, warum so viele Frauen da
wären, erhielten wir mehrmals die Antwort, dass die Männer nach der Arbeit am
Abend kommen würden. Und tatsächlich wuchs die Menge bis zum Nachmittag
kontinuierlich an.
Nr. 4 aus Bangkok erklärt: "Ich will Demokratie und diese Regierung, die durch
Terrorismus an die Macht gekommen ist, aus dem Amt treiben." Der Mann aus
Bangkok gab an 43 Jahr alt zu sein.
Nr. 5, eine Frau aus Petchaburi, 63 Jahre alt, forderte "Demokratie und ich will
die Macht der Red-Shirts zeigen.". Eine andere Frau aus Galasin, Nr. 6, 60
Jahre alt, erklärte, die Regierung wäre mit Terroristen verbündet und müsse
zurücktreten. Ein 35-jähriger Mann (Nr. 7) aus Bangkok erklärte, dass die
Regierung die Stimmen der Abgeordneten mit Geld gekauft hätte, weshalb sie
zurücktreten müsse, und Neuwahlen ausschreiben.
Nr. 8, ein 57-jähriger Mann aus Bangkok erklärte uns, dass er endlich Demokratie
wolle, und deshalb den Roten beigetreten wäre.
Eine 63-jährige Frau aus Udon Thani wollte ganz einfach nur endlich Demokratie.
Während die junge, attraktive Frau aus Khon Khaen , Nr. 10, die 25 Jahre alt war,
nicht nur Demokratie wollte, sondern den scheinheiligen Premierminister aus dem
Amt treiben.
Eine andere junge Frau aus Chiang Mai , 27 Jahre alt, unsere Nummer 11, erklärte,
sie fordere endlich Demokratie für Thailand, und dass man der Diktatur und den
Hintermännern Widerstand entgegen setzen müsste.
Eine Frau aus Chiang Rai erklärte uns, dass sie extra aus Chiang Rai angereist
wäre, um für Demokratie zu demonstrieren und um die Red Shirts zu stärken, und
sie würde bis Dienstag bleiben. Unsere Nummer 12 erklärte auch, dass es schade
wäre, dass die Red Shirts nicht so viel Geld hätten, um eine permanente
Demonstration durchzuführen, aber andererseits wäre es besser, immer wieder und
mit wirklich überzeugten Anhängern zu demonstrieren, als mit bezahlten
Berufsdemonstranten, und dabei die ganze Regierung lahm zu legen. "Wenn wir die
Regierung vollständig blockieren, schaden wir uns selbst. Die PAD hat keine
Rücksicht darauf genommen. Wir aber haben unsere Arbeit oder unsere Geschäfte."
Unsere Nr. 13, ein 47-jähriger Mann aus Burirum sagte, dass er ganz einfach
endlich eine RICHTIGE Demokratie wolle. Er will, dass die Abgeordneten lernen,
dass sie das tun müssen, was der Wähler will, und nicht was sie selbst wollen.
Eine 48 jährige Frau aus Chachengsao, Nr. 14, sagte, dass sie den
Regierungswechsel unfair fände. Und sie will, dass Demokratie ihren Lauf nimmt.
Und Demokratie bedeutet, dass die Wähler entscheiden, oder?
Die Nr. 15, eine Frau aus Patumthanee, die ihr Alter mit 43 Jahren angab, sagte,
sie würde die PAD nicht leiden können. Das wäre der Hauptantrieb. Sie wolle
zeigen, wie stark die Red Shirts wären, und dass sie nicht so terroristisch
wären wie die PAD.
Ein Mann aus Ayudhtaya , 33 Jahre lat, unsere Nummer 17, sagte, dass er Abhisit
aus dem Armt werfen wollte, und mit ihm die PAD. Weil die beiden zusammen unter
einer Decke stecken würden.
Eine 46 Jahre alte Frau aus Bangkok erklärte, dass sie die Diktatur aus dem Land
treiben wolle, und der erste Schritt wäre der Rücktritt der Regierung. Die Nr.
19, ihr vermutlich 49 jähriger Ehemann, fügte noch hinzu, "ja wird fordern, dass
der PM zurücktritt und das Parlament aufgelöst wird."
In einigen Fällen war nicht eindeutig zu erkennen, ob man unbedingt den
Rücktritt der Regierung wolle, oder in erster Linie Neuwahlen. Jedenfalls
standen die ganz oben auf der Wunschliste.
Volksfest oder Demo?
Schon bei der PAD hatte man den Eindruck, dass Thailänder Demos für Sanuk und
Sabai nutzen und zu einer großen Party umfunktionieren. Auch bei den Red-Shirts
bekam man diesen Eindruck sogar noch stärker, weil die aggressive Note geringer
war. Und man weniger Waffen sah.
Wir haben uns bemüht und hinter jeden Busch und in jeden Wagen geschaut. Was wir
fanden lässt sich in wenigen Sätzen zusammenfassen: 3 oder 4 Gummiknüppel bei
den Verkehrskontrollen am Eingang der Zufahrt zum Parlament, und vier oder fünf
Fahnenstangen, die oben angespitzt waren. Die meisten Transparente oder
Fahnenstangen sowie Poster waren aber nicht geeignet, irgendwelche Verletzungen
zu erzeugen. Außer vielleicht seelische.
Zu einem Zeitpunkt hielten wir den Atem an, weil wir dachten, dass nun die
militanten Kräfte aufmarschierten, mussten dann aber lachen, weil es nur
Mopedtaxifahrer mit ihren Helmen waren, die Werbung für ihre Radiostation
machten.
Die schlimmste Tätlichkeit
Die schlimmste Tätlichkeit, die wir beobachteten, war in der Nähe des
Haupteinganges. Dort hatten UDD-Anhänger gerade ein Poster mit Bildern von
Sondhi, der von Abhisit Blumen erhält, und NeWin, der Abhisit umarmt auf
gehangen, als Frauen, die vorbei gingen, ihre Flip Flops auszogen, und gegen das
Poster warfen und dabei lachten.
Jedenfalls hingen die Organisatoren das Bild dann an dieser Stelle wieder ab und
an einer weniger erreichbaren Stelle wieder auf. KiWit (Name nicht sicher), der
scheinbar der Verantwortliche für die Aktion war, erklärte, dass man zwar
Emotionen stärken, aber keinen Hass schüren wolle. Die Bilder sollen die
Verbindungen zwischen Abhisit und Sondhi und zwischen NeWin und Abhisist zeigen,
aber nicht zu Tätlichkeiten auffordern.
Die Monarchie und die UDD
Alle Redner verweigerten Hinweise auf die Monarchie. Als die Demonstration in
vollem Gange war, wurde noch nachträglich ein Bild des Königs und der Königin
auf der Hauptbühne auf gehangen. Und wir sahen auch EINEN Demonstranten, der das
Bild des Königs vor sich her trug und Demokratie forderte.
Ein einsames, hoch im Baum hängendes Poster der "unsichtbaren Hand", das direkt
neben der Hauptkamera, die hin und her schwebte, hing, ist aber wohl, was die
meisten Demonstranten im Kopf hatten.
Ausruhen für die Nacht
Einige Demonstranten schienen sich von den Strapazen des Tages durch ein Nickerchen zu erholen. Oder sie schliefen für die Nacht vor. ...
Im Parlament: Ruhezeit
Im Parlament sah man Border Patrol Police, davon erstaunlich viele weibliche
Beamte, Vertreter der Armee und Marine sowie der Stadtpolizei.
Bereitschaftspolizei in speziellen Ausrüstungen waren hinter dem Gitter des
Nebeneingangs postiert. Wobei das ganze von einem Ausbilder überwacht wurde und
fast den Eindruck einer Übung machte.
Die meisten Sicherheitskräfte dösten oder schliefen, schauten Fernsehen oder
gingen der Lieblingsbeschäftigung der Thailänder nach, dem Essen. Viele standen
aber auch hinter dem Zaun, obwohl sie nicht im Dienst waren und hörten sich die
Reden an.
Wir wanderten mehrmals zwischen den Eingängen hin und her, ohne irgendwelche
Versuche der Red Shirts erkennen zu können, etwas gegen das Parlament zu
unternehmen. Die Angestellten konnten frei ein- und ausgehen und wurden weder
beleidigt, noch in irgend einer Art behindert. Zwei Abgeordnete der Opposition
konnte man auch im Parlament sehen.
Die Sitzung des Parlaments wurde mehrmals verschoben. Zuerst auf 14:30 Uhr,
dann auf 17:00 Uhr. Alle bis auf einen Korrespondenten verließen wird
daraufhin den Bereich gegen 15:00 Uhr.
Das Abfallproblem
Einige Vertreter der Red-Shirts bemühen sich redlich die Berge an Abfall zumindest an einzelnen Stellen zusammen zu tragen.
Imponierend ist die Organisation mit den Toilettenwagen. Waren bei der PAD die
der Stadtverwaltung zu sehen, mussten die Red Shirts zum großen Teil auf private
Wagen zurückgreifen, die aber picko-bello sauber waren .... zumindest die, die
zuletzt hinzu gekommen waren, und bunte Bilder auf den Außenseiten aufweisen,
die stolz von ihren Besitzern präsentiert werden. Wer solche Toilettenwagen
auffährt, kann eigentlich kein Entwicklungsland mehr sein.
Das passende Outfit
Während der Zeit, die wir vor und im Parlament verbrachten, hatte sich ein
ganzes Heer von Händlern etabliert. Und so konnten nicht nur die Demonstranten
alles in Rot kaufen, was man sich vorstellen kann, sondern auch die Polizei
alles in Schwarz und Dunkelblau.
Der Taxifahrer
Dang, unser Taxifahrer auf dem Heimweg, erklärte, er wäre ein Redshirt. Er würde
Thaksin lieben, weil die Geschäfte zu seiner Zeit viel besser gelaufen wären.
Seine ganze Familie würde Thaksin lieben. Sie wären Reisfarmer, so wie er vor
zehn Jahren, als er aus der Provinz nach Bangkok gekommen wäre, um mit dem
Taxifahren anzufangen.
Das Englisch hätte er in der Higschool gelernt und immer wieder mit seinen
Gästen verbessert.
UPDATE 1
Die Debatte über die Regierungserklärung und die damit zusammenhängende
Parlamentssitzung wurde auf Dienstag, den 29. Dezember, 09:30 Uhr verschoben.
Wir werden morgen wieder darüber berichten.
UPDATE 2
ACHTUNG: Unsere Korrespondenten waren wegen der Zeitverschiebung um einen Tag
falsch eingestellt. D.h. der Datumsstempel vom 29.12. soll für den 28.12., der
vom 30.12. für den 30.12. und der vom 31.12. für den 30.12. sein. Da waren wir
mal wieder der Zeit etwas voraus.
Die Fotos können, unter Angabe folgender Quellenangabe für nicht
kommerzielle Verwendung frei kopiert werden: Copyright FreeThai /
www.schoenes-thailand.de
Diese Fotos, die Tag 1 und 2 abdecken, können, unter Angabe folgender Quellenangabe für nicht kommerzielle Verwendung frei kopiert werden: Copyright Carla Lee / www.schoenes-thailand.de
Im Zweifel und für kommerzielle Nutzung und hoch aufgelöste Prinvtersionen wenden Sie sich bitte mit Honorarvorschlägen, wie bei Ihnen üblich, an freethai@lavabit.com
HOFBERICHTSERSTATTUNG geschrieben von Hupe , Dezember 30, 2008
Bin erstaunt wie viel Arbeit und Ressourcen Ihr in diese Storry investiert.
Obwohl ich die "roten Horden" nicht ausstehen kann und etwas mehr Objektivitaet wuenschen wuerde, der Bericht gibt einen guten Einblick. Gratulation.
Was ich aber vermisse ist, dass Ihr das Vorgehen der alten nicht mit demjenigen der neuen Regierung vergleicht. Die neue Regierung laesst keine Leute "ermorden" um den Weg in Parlament freizumachen. Waere das ev. ein Vergleich wert!?
An unsere Leser geschrieben von Freethai , Dezember 30, 2008
Hupe ist leider der faschistischen Rhetorik der PAD und der mit ihr verbundenen Kräfte erlegen. Hupe meint die Blockade der PAD sowie den versuchten Sturm auf das Parlament, bei dem eine Demonstrantin, vermutlich durch ein Tränengasgeschoss, umkam, und sich der Anführer der PAD Wachen mit seinem Fahrzeug selbst in die Luft sprengte, worauf alles, auch die Sprengsätze, die bei PAD-Wachen gefunden wurden, hindeutet.
Bitte lesen Sie den Augenzeugenbericht von Nick Nositz und die Berichte über die PAD Demonstration an den Tagen davor, am Tag selbst und an den Tagen danach, wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, und nicht an die Geschichte verfälschende Lügen.
Ein Vergleich des PAD Terrors mit den Demonstrationen der Red Shirts erscheint kaum möglich. Die PAD hat bewusst und erklärt Gewalt provoziert, um einen Coup durch das Militär zu provozieren. Dabei hat man für sich das Recht beansprucht, sich zu bewaffnen.
Die Red Shirts lehnen jede Bewaffnung und Waffen jeder Art ab. Was wir bisher nur bestätigen können.
Freethai - Hupe geschrieben von WR , Dezember 30, 2008
Danke das war schon lange fällig.
Wir ( verschiedene Kommentatoren ) haben ja schon öfters versucht zu Hupe durchzudringen, ohne ERFOLG. Ich finde es schade wenn man so zu kämpfen hat, mit einem Land in welchem man zumindet Zeitweise lebt und aus dem die eigene Frau kommt. Das Negative Denken sollte nicht alles andere Überdecken.
Früher habe ich meine Kollegen immer gefragt, für was sind Probleme da???
Jaaaa richtig, zum Lösen!!!!
Schade, das man sich mit solchen Verfälschungen herumschlagen muss.
WR
Friedliche rote Horden? geschrieben von Hupe , Dezember 30, 2008
Freethai, danke fuer die Antwort.
Ich nehme an, dass Ihr schon verstanden habt, was ich gemeint habe!
Daher nochmals. Die PPP-Regierung hat mit Gewalt versucht den Weg zum Parlament freizumachen. Dabei haben sie keine Ruecksicht auf Menschenleben genommen. Die neue Regierung reagiert MMN nach etwas klueger.
Ein Vergleich des PAD Terrors mit den Demonstrationen der Red Shirts erscheint kaum möglich. Die PAD hat bewusst und erklärt Gewalt provoziert
Im Gegensatz zu den PPP/UAAD/.../-Freunden schiessen die Gegner der "roten Horden" nicht mit Granaten auf die gegnerischen Demonstranten. Ich hoffe es bleibt auch so.
Hupe geschrieben von WR , Dezember 30, 2008
Hupe hast Du einen Beratervertrag bei der Regierung der Maläng-Sab. ( Thaisprache ).
Ach ja, die Polizei wurde übrigens nicht ausgewechselt.
Schwierig zu sagen, ob sich die Democrat-Party nun auf die gleichen Polizisten verlassen kann, die von den gelben Monatelang gedemütigt, mit Aotos überfahren, als Mördebanden bezeichnet und beschossen wurden.
Ob dieselben nun die Roten mit Granaten eindecken und umbringen werden???
WR
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Obwohl ich die "roten Horden" nicht ausstehen kann und etwas mehr Objektivitaet wuenschen wuerde, der Bericht gibt einen guten Einblick. Gratulation.
Was ich aber vermisse ist, dass Ihr das Vorgehen der alten nicht mit demjenigen der neuen Regierung vergleicht.
Die neue Regierung laesst keine Leute "ermorden" um den Weg in Parlament freizumachen. Waere das ev. ein Vergleich wert!?