CRES autorisierte die Verwendung von Scharfschützen Drucken
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News - Rothemden (UDD)
Dienstag, den 21. August 2012 um 21:50 Uhr

schiessbefehl_sniperPrachathai - .........Das Zentrum zur Auflösung von Notfallsituationen  ( CRES )  genehmigte ganz offiziell, während der militärischen Niederschlagung der Proteste der Rothemden im Jahr 2010, und nach einem eigenen klassifizierten Dokument, den Einsatz von Scharfschützen, was jüngst durch den Armeechef dementiert wurde.


Das Dokument, das als Geheim eingestuft ist, wurde am 17. April 2010 durch die Militärs bei der CRES eingereicht und forderte aufgrund der unerwarteten Verluste von Menschenleben und Verletzungen auf militärischer Seite vom 10. April 2010 die Genehmigung zur Änderung des Plans für eine militärische Aktion gegen die Demonstranten der Rothemden. Die Verluste vom 10. April wurden sowohl von den Militärs als auch von der damaligen Regierung unter Abhisit Vejjajiva den   "Man in Black"   zugeschrieben.

Das Dokument wurde am 18. April 2010 von der CRES genehmigt und vom damaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten und CRES Direktor, Suthep Thaugsuban, sowie anderen hochrangigen Offizieren unterschrieben.

In seinem Interview vom 16. August bestritt Armeechef Gen. Prayuth Chan-Ocha, dass die Armee während der Niederschlagung Scharfschützen beschäftigte.

Oberst Sansern, der Sprecher der Militärs und damaliger Sprecher der CRES, bestätigte die Echtheit der Dokumente.

 

Weiter unter :   http://www.prachatai3.info/english/node/3330

 

 

 

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Kommentare (9)add
Der Zeeitzeug
...
geschrieben von Der Zeeitzeug , August 22, 2012
oh, da haben sir gen.-com. wohl doch nicht etwa ein wenig geflunkert? na das untermauert aber seinen rückhalt in der bevölkerung und der truppe...smilies/grin.gif

tja, der inaktive posten für ihn wird sicher der ganz besonderen art.

aber, das bbricht dem prayuth noch lange nicht das genick, da haben zwei dumme unterschrieben, also tragen die auch die verantwortung. das bauern-opfer.

bevor die wahren mörder drann sind, dauerts wohl mal wieder ein weilchen...(keine angst, es werden keine 80 jahre sein)

ich denke, innerhalb ein bis zwei jahren sind alle hinter schloss und riegel. alle!
Walter Roth
Unter obigem Link..............
geschrieben von WR , August 22, 2012


....von Prachathai findet man Bilder der Dokumente die den Einsatz der Scharfschützen ermöglichten.

Es bleibt dabei aber noch die Frage, warum es bereits am 10 April Scharf, oder vielleicht sollte man besser "Heckenschützen" sagen, gab, die auf den Dächern und Balkonen der Hochhäuser um die Panh-Fah Brücke postiert waren und die die Red-Shirts beschossen, dabei aber wohl von Leuten aus Saeh-Daengs Truppe an ihrer Arbeit mittels gezielter Gegenwehr gehindert wurden.
Opfer mit Kopfschüssen sind aber bereits vom 10 April her bekannt, deuten also bereits auf die Scharfschützen der Armee hin.

Und das obwohl untenstehender Befehl offiziell erst anschliessend an die versuchte Räumung von Pan-Fah ausgestellt wurde.

Hat die Armee den Vorfall nur benutzt um einer Aktion die sie bereits in die Wege geleitet hatte, nachträglich und bequem noch so etwas wie den Anstrich von Legalität zu geben....?????

Das Saeh-Daengs Truppe die eigenen Leute beschossen hat, darf man getrost verwerfen. Geklärt sind die Geschenisse an der Panh-Fah Brücke aber bis heute nicht wirklich. Insbesondere wie gross dabei die Rolle von Generalmajor Sawasdhipol, alias Saeh-Daeng, wirklich war.


Mehr dazu findet man unter diesem Link.

http://www.schoenes-thailand.d...e-klage-1


Gemäß Punkt 2.5 im Dokument.

Im Falle das wenn [die Behörden] eklatante Verstöße finden, in denen die Täter Feuerwaffen gegen Beamte verwenden oder Waffen und Sprengstoff gegen militärische Positionen und wichtige Prämissen gemäß der Cres verwenden, sind die Behörden berechtigt, Schusswaffen gegen die Täter einzusetzen, um ihre Aktionen zu beenden.

Aber, wenn die Täter sich unter diee Demonstranten gemischt haben, so das eine solche Verwendung von Schusswaffen unschuldige Menschen gefährden könnte, ist die Verwendung dieser Waffen verboten, außer in Fällen, in denen militärische Einheiten bereits ausreichend bereitgestellt haben, die in der Lage sind zu schiessen um diese Aktivitäten zu stoppen.

Darüber hinaus.
Wenn militärische Einheiten Ziele suchen, diese aber nicht selbst bekämpfen können, zum Beispiel weil die Ziele abgeschirmt sind, etc., diese Einheiten können um Unterstützung von Scharfschützen aus der Cres bitten.

"Das Dokument wurde vom der CRES am 18. April 2010 angenommen, und wurde vom stellvertretenden Ministerpräsidenten und CRES Direktor, Suthep Thaugsuban, unter anderen Militärs unterzeichnet".

Walter Roth
Hier zur Auffrischung unseres Gedächnisses......................
geschrieben von WR , August 22, 2012


....noch was aus dem Forunmstread zu den Wächtern der Red-Shirts.

Von unserem verstorbenen Kommentator Bernd Mechsner.

Hier noch eine Klarstellung zu Maj Gen Khattiya's Truppe. Khattiya ist zum ersten mal Anfang September 2008 nach der "Schlacht um Makhawan" ins UDD Rampenlicht gerueckt.

Bis dahin hatte die junge UDD noch kein Rezept gegen die brutalen, gut trainierten gelben Waechter, die Naclop Srivichai.

Khattiya begann als Antwort der UDD auf die gelben Srivichai Warriors eine eigene Truppe aufzubauen. Dies waren weder die laengst bestehenden sagenumwobenen "Ronin Warriors" oder "Siam Red", sondern diese Truppe waren die "Naclop Prachao Taksin", oder Koenig Taksin Krieger.

Mit Koenig Taksin ist nicht Dr. Thaksin Shinawatra gemeint, sondern der Kiegerkoenig Taksin, der die Burmesen im 18. Jahrhundert aus dem Land gejagt hat und Siam wiedervereinigt hat. Khattiya bildete etwa 50 bis 60 Naclop Prachao Taksin auf Sanam Luang aus.

Waehrend den diesjaehrigen Massendemonstrationen im April und Mai hatten die Naclop Prachao Taksin ihr Zelt direkt vor der Einfahrt zu unserem Haus aufgeschlagen. Meine Frau und ich haben uns oft mit den Waechtern vor unserer Haustuer unterhalten und wir haben dort auch Khattiya personelich kennengelernt.

Die Naclop Prachao Taksin waren nicht mit Kriegswaffen ausgestattet und sie lagerten auch keine Waffen in ihren Zelten - davon konnte ich mich personelich zur Genuege ueberzeugen. Die Naclop Prachao Taksin ist die einzige zentral ausgebildete, schwarz gekleidete Waechtertruppe, die nachweisbar mit Khattiya in Verbindung gebracht werden kann.

Die spateren Vermutungen ueber seine Verbindungen mit anderen radikaleren schwarzen Truppen, der Einsatz der Ronin Warriors und der Red Siam sind nie eindeutig bewiesen worden.

Es gibt mindestens sechs verschiedene Gruppen, die als Waechter fuer die Rothemden arbeiteten und verschiedene Gruppen von Schwarzhemden, die zwar mit den Rothemden aus verschiedenen Gruenden sympathisieren, aber nicht mit ihnen direkt verbunden sind und auch nicht den Weisungen der Anfuehrer der Rothemden folgen. Darunter gibt es schwer bewaffnete Gruppen von gekauften Soeldnern und darunter gibt es Gruppen, die direkt mit Fraktionen der Armee und/oder Polizei liiert sind.


nitnoi
...
geschrieben von nitnoi , August 22, 2012
robert amsterdam über ts, prayuth, LM und rote hemden...


ein interview mit robert gestern
new mandala: http://asiapacific.anu.edu.au/...ed-shirts/

nitnoi- ein wenig
Walter Roth
Den Teil 4 der Artikelserie.................
geschrieben von WR , August 22, 2012


......Rajaprassong die Klage, sollte man sich noch einmal durchlesen.

Hier ein Auszug aus der Einleitung von Mark Teufel zum Teil 4 der Serie mit ein paar grundsätzliche Gedanken.

Wenn man nun erfährt das der Einsatz von Sacharfschützen erst nach dem 10. April offiziell angefordert und quasi auch erst dann erlaubt wurde, so könnte man durchaus auch zum Schluss kommen, das die "Men in Black" nur dem Ziel dienen sollten, diesen totalen Einsatz von Soldaten vor der Welt zu rechtfertigen.

Der Artikel ist zu lang um ihn hier zur Gänze einzustellen.




http://www.schoenes-thailand.d...ie-klage-4

(Mark Teufel, 06.02.2011)

Waren die „Männer in Schwarz“ Provokateure der Armee ?

Wenn der Anwalt der UDD diese Behauptung vor einem Gericht erhärten kann und er versucht alles Menschenmögliche, um genau das zu erreichen, könnte dies das endgültige Ende des Einflusses der Generäle auf die thailändische Politik bedeuten. Etwas, was man bereits nach 1992 erwartet hatte. Falls das Militär jedoch die Behauptung beweisen könnte, dass nicht militärische Scharfschützen, sondern „Terroristen“ die Demonstranten getötet haben, würde dies im Nachhinein ihr Vorgehen legitimieren. Logischerweise sollten sie in diesem Fall alles Interesse daran haben diesen Beweis vor einem neutralen Gremium vorzulegen.


Nun tut aber das Establishment Thailands alles, um eine neutrale Aufklärung zu verhindern. Und das, obwohl es Hinweise darauf gibt, dass möglicherweise auch vereinzelte Schüsse „im Interesse“ der Demokratiebewegung abgegeben wurden. Zum Beispiel als am 10.04.2010 ein Scharfschütze lokalisiert worden war, der unbewaffnete Demonstranten getötet hatte, sollen Schüsse gegen jenes Haus abgegeben worden sein, in dem er sich versteckte.

Die Frage stellt sich auch, ob die Demokratiebewegung bereits von den Aussagen jener hohen Offiziere über die angeblichen Pläne einer bewussten Tötung von Demonstranten informiert war. Und ob sie nicht daran glauben wollten, oder geglaubt hatten, dass am Ende sie unterstützende Kräfte dagegen vorgehen würden. Folgende Punkte erscheinen mir für die Bewertung der Aussagen wichtig:



1.Zwischen dem 10. April und dem 19. Mai 2010 hatte es keine, von angeblichen Terroristen verursachte, Todesfälle unter den Soldaten gegeben. Statt dessen dutzende von Toten unter der Demokratiebewegung."

2.Schon während dieser Tage tauchten immer wieder Videos und Fotos auf die zeigten, wie bewaffnete Zivilisten „zurück“ in die Reihen der Soldaten eintauchten. Es wurde niemals geklärt, welche Aufgaben diese vielen offensichtlichen Soldaten in Zivil in diesem Umfeld hatten.

3.Das Attentat gegen die Militärführung am 10.04.2010 hatte aus Sicht der Demokratieaktivisten keinerlei Sinn gemacht. Die Demonstranten hielten im Wesentlichen ihre Position und hatten das Vorrücken des Militärs erfolgreich verzögert. Einfach Nichts zu tun oder sich langsam zurück zu ziehen, und nach Ratchaprasong zurück zu gehen, wäre klüger gewesen. Ein tödliches Attentat, das Chaos verursacht, und von dem sich jeder denken konnte, dass es ungehemmtes Schießen der Soldaten auslösen würde, machte absolut keinen Sinn


Walter Roth
Hier noch eine Aussage von "Zeuge Nr 22"
geschrieben von WR , August 22, 2012

....aus der Klageschrift von Amsterdam.

Es ist einer der Kernpunkte die die Behauptung der Armee, es sei erst nach dem 10 April zum Einsatz von Scharfschützen durch die Armee gekommen, stark erschüttert.

Also aus der Artiekelserie Teil 4 unter obigem Link / Kommentar hier noch ein Auszug mit Zeuge Nr. 22.

Noch einmal die Erklärung des „Zeugen Nr. 22“, der einen Blick hinter die Kulissen der Operation vom 10. April erlaubt:

Am Morgen des 10. April wurden die professionellen Scharfschützen, die zuvor aus den verschiedenen Zweigen der thailändischen Streitkräfte zusammengestellt worden waren, an ihre strategischen Standorte zugewiesen. Am Pan-Fa Brücken-Bereich waren sie zum Museum geschickt worden, dem Bangkok Bank Gebäude und die Spitze der Pokklao, in einer Linie mit Blick auf die Bühne wo die UDD-Führer ihre Reden hielten. Im Bereich des Demokratiedenkmals, waren sie auf dem Dach der Schule auf Streewit Dinso. In der Nähe der Khok Wua Kreuzung wurden sie auf den Dächern der Gebäude verteilt. Auch Beobachtern wurden ihre Standorte oben auf diesen Gebäuden zugewiesen, unter anderem zur Identifizierung potentieller Ziele.

Am 10. April gegen ca. 13:00 Uhr begann der für die Öffentlichkeit sichtbare Teil der Zerschlagung. Zu diesem Zeitpunkt füllten die Massen der Rothemden die Outer Rachadamnoen Avenue nach Süden ungefähr zwei Kilometer in Richtung Pan-Fa-Brücke, wo die Straße nach Westen abbiegt und zur Rachadamnoen Avenue wird, die zum Demokratiedenkmal führt, dann weiter in Richtung Westen zur Khok-Wua Kreuzung mit der Tanao-Road bis kurz vor der Stelle, an der die Central Rachadamnoen Avenue den Chaopraya Fluss mit der Pinklao Brücke überquert.


Walter Roth
Übrigens................
geschrieben von WR , August 24, 2012

Wer etwas mehr zum Thema Scharfschützen wissen will.....

Hier gibt es ein Video welches das Thema sehr plastisch beschreibt.

Mir geht zwar der Slang der am Film beteiligten etwas auf den Keks, sind halt Amis.
Aber es ist so, diejenigen die sich bei ihrem Handwerk zu "Jägern" entwickeln, werden gute Scharfschützen.

Ich habe mich ja auch öfters gefragt warum man den Demonstranten bei Rajaprassong fast immer in den Kopf schoss....?

Es ist so, der militärische Scharfschütze schiesst in den Rumpf, für ihn ist es nicht von Bedeutung ob der getroffene noch 5 Minuten lebt, sofort Tot ist, oder nur schwer verwundet. Der Verwundete kostet den Feind ja sogar erheblich mehr Ressourcen wie der Tote, ist also nützlicher.

Diese Kofschüsse sind eigentlich bei den Scharfschützen der Polizei übrlich, die schiessen meist auf kurze Distanz und bei einer Geiselnahme ist es sehr wichtig, dass der Täter, nachdem er getroffen wurde, keine kraft mehr hat um doch noch die Geisel zu erschiessen.

Aber warum schossen die Soldaten in Bangkok den Demobnsranten fast immer in den Kopf...?

War es rein praktisch begründet, weil man fast nur deren Köpfe als Ziel hinter den Deckungen wahrnehmen konnte...?

Oder war es desshalb, weil sich die wie in einem Videogame fühlten und handelten....???

Wollten sie nur einfach Töten und das sogar möglichst Publikumswirksam und Abschreckend......???

Also hier das Video.

http://www.youtube.com/watch?v...e=related


WR


nitnoi
...
geschrieben von nitnoi , August 25, 2012
@walter - das mit dem kopfschuss.....die schießen lieber in den kopf damit sie sicher sind das er auch wirklich tod ist .... dann ist man sicher das der getroffene sich auch wirklich nicht mehr rächen kann........


ist halt so .

....publkikumswirksam ---kann man so stehen lassen - sie wollten nicht nur die demo zerstreuen sondern den roten hemden das genick ein für alle mal brechen - haben sie aber nicht geschafft - hätten die damals auf der bühne von saphan pah fa aufgegeben ...dann währe das das ende von rot gewesen...........

und was die granaten an kok whua betrifft - kann man zeugen no 22 auch einfach so stehen lassen ....- mich würde es nicht nur nicht wundern - ich bin fest davon überzeugt das prayuth dahinter steckt ! -der hat so viel dreck am stecken ....sonst würde der doch garnicht so einen eiertanz aufführen....



nitnoi- ein wenig
Walter Roth
Niedere Instikte....................
geschrieben von WR , August 25, 2012

....waren es wohl, da hast Du recht Nitnoi.

Die wollten das es möglichst schrecklich aussieht und die getroffenen garantiert Tot sind.

Nun ja, hätten die meine Anmgehörigen so ermordet, ich würde mich Rächen.

Den Saukerlen und vor allem deren Offizieren sollte man mal beibringen wie es ist, wenn man keinen Fuss mehrt sicher vor das Kasernentor setzen kann.

Aber wir habene es ja bei den beiden sehen können, die einen Professor der NITIRAT-Gruppe angegriffen haben, die waren ja auch als Scharfschützen der Armee beim Massaker dabei.
Das waren ja die auf dem berühmten Foto. Beide auf einem Balkon, der eine mit ner Sonnebrille auf der Stirn und neben ihm der Beobachter.

Für die war das Morden an den eigenen Landsleuten ein Spass.smilies/tongue.gif

WR
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