Wikileaks: Korruption im Fall Bout? Drucken
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News - Enthüllungen
Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 15:25 Uhr

Russische Helfer des mutmaßlichen Waffenhändlers Viktor Bout sollen verucht haben, die Auslieferung von Thailand an die USA durch Bestechung eines Kronzeugen zu verhindern, warnte der Botschafter der Vereinigten Staaten in einer Depesche an die US Regierung, welche am Donnerstag in WikiLeaks veröffentlicht wurde. Die beiden Dokumente zeigen detailiert die Frustration der US Behörden, bei ihren Versuchen Viktor Bout in die USA zu holen. Bout war im Jahr 2008 in Bangkok verhaftet worden und wird des Terrorismus beschuldigt.

In der Depesche vom August 2009, kurz nachdem das thailändische Gericht die Auslieferung abgelehnt hatte, heißt es, dass es erhebliche Anhaltspunkte geben würde, dass die Russen versuchen würden Bestechungsgelder einzusetzen um die Entscheidung des Rechtsstreits zu beeinflussen.

Dies führte dazu, dass Botschafter Eric John sich die Zusicherung von Ministerpräsidente Abhisit einholte, dass der Fall frei von "unangemessenem" Einfluß wäre.

Aus einer Meldung im Februrar des vergangenen Jahres geht hervor, dass der Botschafter gegenüber Abhisit seine Besorgnis über den Fall ausdrückte.


Der Botschafter beschrieb detailliert die  "Falschaussage"  eines Offiziellen - dessen Name unkenntlich gemacht wurde - der behauptete, dass Viktor Bout sich zu einem offizellen Geschäft mit der thailändischen Regierung in Bezug auf ein U-Boot-Projekt in Thailand befand.

Die US-Botschaft in Bangkok ist der Meinung, dass diese Aussage falsch sei und glaubt nicht das Thailand offizielle Kontakte mit Bout pflegte.

Im August berichteten wir und BangkokPundit, basierend auf einem Bericht der New York Times, folgendes:
Beamte des thailändischen Geheimdienstes sagten aus, dass Russland und Thailand Verhandlungsgespräche führten, um ein kleines Diesel-U-Boot zu Ehren von König Bhumibol Adulyadej zu kaufen.

Falls Bout tatsächlich nach Thailand gereist sein sollte, um das königliche Projekt zu organisieren, und dann unter Aufsicht von US Beamten verhaftet wurde, wäre dies schon sehr peinlich für die Regierung und für die königliche Familie. Dies könnte erklären warum Thailand Bout nicht ausliefern wollte und warum die angeblichen Verhöre so viel Zeit in Anspruch nahmen.

Ein thailändischer Marine-Offizier, Hauptmann Anurak Phromngam, hat während der Anhörung ausgesagt, dass er einen russischen Experten empfangen solle, der untersuchen sollte, ob die thailändischen Häfen für das Anlegen von U-Booten geeignet sind.
Auch wird über einen weiteren Versuch berichtet, die Auslieferung zu verhindern, wonach man versuchte,  zwei US-Diplomaten festzunehmen, welche beschuldigt wurden, am Tag der Festnahme von Bout illegale Aufnahmen von ihm angefertigt zu haben.

Bout, 43, wurde im November schließlich nach New York ausgeliefert und muss sich dort vor Gericht zu den Vorwürfen des Terrorismus stellen.

  http://www.bangkokpost.com/breakingnews/209375/bribe-fears-in-alleged-arms-dealer-case-us-cables 

ST

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Kommentare (3)add
gammelfleisch
Boykottiert Amazon
geschrieben von gammelfleisch , Dezember 02, 2010
Es geht ja durch die Presse das Amazon gerade in vorauseilendem Gehorsam ohne rechtskräftiges Urteil Wikileaks von ihren Servern geschmissen hat.

Ich bitte euch alle über Weihnachten diesen Laden zu boykottieren, es gibt genug andere kleine Händler die sich freuen.

Oder aber halt Grosseinkauf und zurückgeben - das wäre sogar noch besser.
nitnoi
...
geschrieben von nitnoi , Dezember 02, 2010
new mandala:
http://asiapacific.anu.edu.au/...-thailand/


anzeichen von gewalt und intriegen in th

nitnoi -ein wenig
freedom
Schmutziges Geschäft um den Waffenhändler
geschrieben von hansi , Dezember 02, 2010

.....USA, Russland, Thailand alle in einem Sack und draufhauen man trifft nie den Falschen !
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busy
 

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